So verstehst du die Abkürzungen auf deinem Brillenpass

Ein Brillenpass ist wie der Personalausweis Deiner Brille. „R“ und „L“ stehen für das rechte und das linke Auge.„sph“ ist die Abkürzung für Sphäre und beschreibt den Grad der Sehschwäche. Wenn ein „+“ davor ist, bist Du weitsichtig und bei einem „-„ bist Du kurzsichtig. Die drei Buchstaben „zyl“ beschreiben den Grad einer Hornhautverkrümmung und werden in Zylinder ausgedrückt. Zusätzlich ist dann noch die Achslage „ax“ für den Optiker wichtig. Jetzt kannst auch Du Deinen Brillenpass verstehen!

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Urlaub für die Augen

Das ständige fokussieren der Augen auf den Computer-Bildschirm strengt die Augenmuskulatur sehr an und macht müde . Weiterhin blinzeln die Augen um ein Vielfaches weniger, wenn der Blick sich auf eine kleine Fläche zentriert. Das führt dazu, dass das Auge weniger mit Tränenflüssigkeit versorgt wird und schneller austrocknet. Die Augen fangen an zu tränen, damit die Pupille wieder befeuchtet wird. Damit sich die Augen wieder etwas erholen können, empfehlen Augenärzte die 20-20-20-Regel. Das bedeutet, dass man möglichst alle 20 Minuten seine Augen vom Bildschirm “beurlauben” sollte. Dann möglichst 20 Sekunden lang auf ein mindestens 20 Meter entferntes Ziel schauen (z.B. aus dem Fenster). Oft hilft es auch schon mehrere Male hintereinander zu blinzeln, so wird das Auge wieder mit Flüssigkeit benetzt.

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Beschlagene Brillengläser - Nein Danke!

Besonders in Zeiten von Corona haben viele, durch das gleichzeitige Tragen von Mund- und Nasenschutz-Maske, mit beschlagenen Brillengläsern zu kämpfen. Mittlerweile bieten viele Hersteller ein Produkt an, welches diesen Effekt präventiv beseitigen soll. Dieses Antibeschlag-Brillenputztuch verspricht, dass die Brille nach einmaliger Reinigung für bis zu 12 Stunden nicht mehr beschlagen soll. Bei täglicher Anwendung muss man sich dann keine Sorgen mehr um beschlagene Gläser machen. Da das Brillenputztuch eine bestimmte Beschichtung hat, kann es über 100 Mal verwendet werden. Die Brille sollte vorher ausgiebig mit einem Spülmittel unter laufendem Wasser gereinigt werden. Anschließend mit einem sauberen Geschirrtuch ganz trocken gerieben werden. Erst dann funktioniert auch das “Antibeschlagtuch” einwandfrei.

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Warum sehen unsere Augen alles verkehrt herum?

Beim Betrachten eines Gegenstandes treffen reflektierte Lichtsignale auf die Hornhaut unseres Auges. Das menschliche Auge funktioniert dabei ähnlich wie eine Lochkamera. Die Lichtstrahlen gelangen durch die Pupille gebündelt auf die Netzhaut. Dort entsteht im sogenannten gelben Fleck (Makula) ein umgedrehtes Bild. Der „richtige“ Seheindruck bildet sich erst im Gehirn. Hier werden die elektrischen Signale des Sehnervs entsprechen übersetzt.

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Kann ein Mensch eine Sehfähigkeit von über 100 Prozent haben?

Der Grund für Sehschärfewerte über 100% beruhen auf einer Mischung aus Bequemlichkeit und Mathematik. Die Sehfähigkeit wird normalerweise als Dezimalzahl genannt und bewegt sich in der Regel zwischen 0,1 und 2,0. Der Wert 1,0 beschreibt hierbei die Sehleistung des „mittleren Menschen“, wobei Erwachsene höheren Alters und kleine Kinder häufig darunter, während junge Erwachsene bis zu 30 Jahren, häufig darüber liegen. Um Kund*innen und Patient*innen ihre Sehschärfe verständlicher zu vermitteln, wurde die Angabe in Prozent gewählt.

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Wie putze ich meine Brille richtig?

Die Brille wird mit fließendem Wasser richtig gereinigt und gepflegt. Staubkörner werden somit schonend entfernt. Spülmittel kann Fingerabdrücke oder schmierige Flecken von der Brille lösen. Dabei sollte es sich jedoch nicht um hautpflegende Produkte handeln, da die darin enthaltenen rückfettenden Inhaltsstoffe Schlieren hinterlassen. Anschließend ist ein Mikrofasertuch die richtige Wahl, um die Brille sanft trockenzupolieren. Mikrofasertücher sind weich und wirken antistatisch, was dafür sorgt, dass die Gläser Schmutz besser abweisen.

Was ist ein "Lesestein"?

Um 1240 übersetzte Erazm Golek Vitello das Buch des Arabers Ibn Haitam “Schatz der Optik“ ins Lateinische. Westeuropäische Mönche griffen den Gedanken auf, mit einer geschliffenen Linse das Auge zu unterstützen. In der Zeit um 1200 konnte nur in Venedig farbloses Glas hergestellt werden. Deshalb benutzen die Mönche Bergkristall oder Beryll. Sie fertigten eine überhalbkugelige Plankonvexlinse und legten ihre Fläche auf die Schriften. Alterssichtige Klosterbrüder konnten mit diesem „Lesestein“ wieder Lesen.